4. Tipp: Alle Audio-Spuren mit mindestens 24-Bit aufnehmen

Hallo zusammen,

hier kommt mein 4. Tipp:

Alle Aufnahmen mit mindestens 24-Bit
Bei 24-Bit Aufnahmen hat man den Vorteil 256 Mal(!) mehr Spielraum als bei einer 16-Bit Aufnahme zu haben. Dadurch muss die Aufnahme nicht zwingend bis kurz unter 0 DB aussteuert werden, man erspart sich eine Menge Vorarbeit und erhält gleichzeitig dabei eine qualitativ bessere Aufnahme.
Nochmal zum Vergleich:
16-Bit = 2^16 = 65536
24-Bit = 2^24 = 16777216
Man hat also bei einer 24-Bit Aufnahme pro Einzelsample 16777216 Lautstärkewerte zur Verfügung. Dies sollte für jede qualitativ hochwertige Aufnahme ausreichen.
Wer viel Platz auf seiner Festplatte hat, kann auch mit 32-Bit (4294967296 Lautstärkewerte) aufnehmen. Aber den Unterschied zu 24-Bit wird man dabei nicht mehr hören.

3. Tipp: Kenne deine Lautsprecher

Hallo zusammen,
an dieser Stelle kommt nun mein dritter Tipp für euch:
Wichtiger als jedes Plugin oder Effektgerät ist es zu wissen wie deine Lautsprecher klingen. Wenn die Lautsprecher selbst bei professionell aufgenommenen CD laff, nicht druckvoll oder überspitzt klingen, sollte dein Mix es auch nicht sein. Man überschätzt aufgrund der Lautstärke oder Bassanteilen den eigenen Mix häufig. Deshalb ist es sehr sinnvoll zwischen mehreren Abhörmonitoren umswitchen zu können.
Ich empfehle als zusätzliche Lautsprecherpaare kleine radioähnliche Varianten. An kleinen Lautsprechern merkt man schnell, wenn der Bassanteil zu hoch und der Klang verzerrt oder übersteuert ist. Außerdem lassen sich an daran auch gut hohe Frequenzen analysieren, da diese über die kleinen Lautsprecher schnell als störend empfunden werden.

Wenn du mit einem Subwoofer arbeitest, solltest du die optimale Position des Subwoofers im Raum mit einer professionell aufgenommenen CD und mehrmaligem Abhöhren im Arbeitsbereicht ermitteln.

2. Tipp: Kenne deinen Raum!

Hallo lieber Leser,
heute folgt nun meiner 2. Tipp für euch:
Es ist von unschätzbarem Vorteil, wenn du weißt, ob der Raum in dem du mischst bestimmte Frequenzen betont oder absenkt. Versuche den Mangel mit zusätzlichen Bauteilen wie Bassfallen, Absorbern oder Diffusoren auszugleichen und den optimalen Klang in den Arbeitsbereich zu lenken.

Kenne dein Werkzeug!

Hallo zusammen,

hier ist mein erster Tipp für angehende Tontechniker:

Handbücher sind dazu da gelesen zu werden. Es bewahrt einem vor Sätzen wie: “Hätte ich das schon früher gewußt, hätte ich mir viel Zeit erspart!”. Die Hersteller von Sequenzer wie z.B. Cubase oder Logic haben den Programmen, von denen viele bereits in der neunten Generation vorliegen, viele Features hinzugefügt, die einem das Arbeiten erleichten und viel Zeit sparen.
Ich empfehle direkt nach dem Kauf eines Hardware-Gerätes oder Software das Produkt zusammen mit dem Handbuch zu erkunden. Besonders bei Software-Produkten neigt man aus Bequemlichkeit dazu die mitgelieferten Presets zu verwenden.