Track „Bad Taste“ auf meinem eigenen Label

Ich freue mich euch bekannt zu geben, dass ich meinen Track „Bad Taste“ am 28.05.2012 als erste Single auf meinem neu gegründeten
Label CTRL-A veröffentlichen werde.
Derzeitig findet ihr den Track auf den folgenden Verkaufsplattformen:

DJ-Shop
Amazon
Trackitdown
– Junodownload.com
– digitalmusic.info

…weitere Portale folgen in den nächsten Tagen.

Leider wird Beatport erstmal nicht dabei sein, da Beatport mindestens 3 Veröffentlichungen auf dem Label zur Aufnahme in die Website voraussetzt.

Mastering für iTunes

Wenn Ihr Eure Tracks auf iTunes zur Verfügung stellen möchtet, solltet Ihr Euch diese Website anschauen:

http://www.apple.com/itunes/mastered-for-itunes/
Dort findet ihr ein PDF, welches Tipps gibt, wie Ihr Eure Tracks für iTunes mastert, um beim Komprimieren auf AAC so wenig klangliche Einbußen wie möglich zu haben.

Desweiteren findet ihr dort eine ZIP-Datei, in der ihr das Komprimierungs-Werkzeug von Apple findet, mit dem Ihr Eure Tracks schonmal vorhören könnt, wie sie nach der Komprimierung klingen werden.

Die Musik-PCs Februar 2012

Wieviel soll denn nun für ein Musik-PC ausgegeben werden? Hier habt Ihr einen Anreiz was ein solcher PC kosten kann.

Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Fehlerfreiheit oder Vollständigkeit. Beachtet bitte, dass ich diese PCs nicht selbst zusammengebaut habe und Ihr auf jeden Fall prüfen solltet, ob z.B. die Lüfter in das Gehäuse passen und ob alle Komponenten kompatibel zueinander sind.

Bauteile Einsteiger-PC Einsteigerpreis Semi-Profi-PC Semi-Profi-Preis Profi-PC Profi-Preis
Gehäuse Cooler Master Silencio 450 schwarz, schallgedämmt 47,51 Cooler Master Silencio 550, schallgedämmt 68,9 Fractal Design Define XL USB 3.0 schwarz, schallgedämmt 120,75
Netzteil be quiet! Straight Power E9 500W ATX 2.3 77,90 be quiet! Straight Power E9 700W ATX 2.3 107,95 be quiet! Dark Power Pro P8 1000W ATX 2.3 197,98
Mainboard ASUS P8H61-M EVO Rev 3.0, H61 (B3) 69,90 Gigabyte GA-Z68XP-UD4, Z68 144,87 Gigabyte GA-Z68X-UD7-B3, Z68 282,00
CPU Intel Core i3-2120, 2x 3.30GHz, boxed 94,60 Intel Core i5-2500K, 4x 3.30GHz, boxed 179,90 Intel Core i7-2600K, 4x 3.40GHz, boxed 258,60
RAM Corsair ValueSelect DIMM Kit 4GB PC3-10667U CL9-9-9-24 19,34 G.Skill DIMM Kit 8GB PC3-10667U CL9-9-9-24 30,75 Corsair Vengeance schwarz DIMM Kit 16GB PC3-12800U CL9-9-9-24 76,80
Soundkarte Tascam US-200 149,00 RME Babyface silber 549,00 RME Fireface UCX 1159,00
Grafikkarte HIS Radeon HD 6770 Fan, 1GB GDDR5 86,86 HIS Radeon HD 6770 Fan, 1GB GDDR5 86,86 HIS Radeon HD 6770 Fan, 1GB GDDR5 86,86
Monitore Dell UltraSharp U2312HM schwarz 182,90 2x Dell UltraSharp U2312HM schwarz 182,90
182,90
Dell UltraSharp U2711 528,90
Festplatte1 Crucial m4 SSD 128GB, 2.5″ 134,60 Crucial m4 SSD 128GB, 2.5″ 134,60 OCZ Agility 3 240GB, 2.5″ 236,78
weitere Festplatten 1x Samsung EcoGreen F4 2000GB 102,60 4x Samsung EcoGreen F4 2000GB 102,60
102,60
102,60
102,60
8x Samsung EcoGreen F4 2000GB 102,60
102,60
102,60
102,60
102,60
102,60
102,60
102,60
FestplattenController LSI 3ware Escalade 9650SE-8LPML bulk 389,45
CPU-Lüfter Thermalright HR-02 Macho 33,70 Thermalright HR-02 Macho 33,70 Thermalright HR-02 Macho 33,70
Gehäuse-Lüfter be quiet! Silent Wings USC 12,04 2x be quiet! Silent Wings USC 12,04
12,04
Kabel/Schrauben etc. 20,00 20,00  20,00
Gesamtpreis 1081,91 2144,77 4235,7


Einzigartiger Klang durch Layering

Aufgrund der vielen Presets ihrer Synths und Sounds nutzen viele Musiker die Möglichkeiten nicht dem Klang etwas mehr Einzigartigkeit zu verleihen. Dabei ist es eigentlich einfach dem Sound etwas mehr Eigenständigkeit zu geben. Der Trick lautet Layern und nichts anderes als das Spielen der gleichen Melodie oder Rythmus mit einem oder mehreren zusätzlichen Instrumenten. Positiver Nebeneffekt: Der Sound wird dadurch dichter und fetter und erhält somit mehr Frequenzbreite. Vorsichtig sollte man jedoch aufgrund der Phasenauslöschung bei tieffrequenten Klängen wie Bässen, Bassdrums oder tiefen Synths sein. Hier hilft es entweder im Synth die Phase zu drehen, bei Samples den Startpunkt zu verschieben oder ein Phasendreher-Plugins wie Audiocations Phase AP1 zu verwenden.

Arrangements frühzeitig beginnen

Der heutige Artikel befasst sich mit der Lösung zu dem Problem, dass viele gute Ideen auf der Festplatte in 20 Sekunden Loops dahin vegetieren und zum Schluss im Mülleimer entsorgt werden:

Frühzeitig mit der Planung des Arrangements beginnen!

Im folgenden Beschreibe ich die Vorgänge bei House/Techno-Produktionen. Ihr könnt mir aber gerne schreiben, wenn Ihr in anderen Musikrichtungen anders vorgeht. Ich nehme diese Vorgehensweise dann in diesen Artikel auf.

Die frühe Planung zum Arrangement soll Euch dabei helfen, die Motivation für das Lied zu behalten. Besonders Drums sind dafür gut geeignet, einen Einblick in das zukünftige Arrangement zu geben. Fangt mit dem Aufbau der Drums an (Intro); überlegt, an welchen Stellen Ihr diese für den Spannungsaufbau weglasst, wann diese wieder eingesetzt werden (Refrain) und wann der Abbau der Drums geschehen soll (Outro). Nun habt ihr einen Überblick, wie lang der Track wird.

Zusätzlich könnt ihr in den einzelnen Loops bereits Variationen einbauen, oder zwischendurch einzelne Sounds weglassen oder hinzufügen. Auch der Einbau von Uppern (Lauter/gefiltertes Rauschen / Crashbacks / Landende Flugzeuge / umgedrehtes Donnern etc.) sind an dieser Stelle bereits sinnvoll. Möglicherweise könnt ihr euer fertiges Drum-Arrangement als Template einsetzen und müsst nachher nur noch kleinere Änderungen am Arrangement und an den Drumsounds vornehmen, damit nicht jeder Track gleich aufgebaut ist und identisch klingt.

Habt Ihr nun das Arrangement im groben aufgebaut, könnt ihr nun den Bass und/oder die Melodien einsetzen.

Celemony entwickelt die Erweiterung ARA für Melodyne

Der Hersteller Celemony bringt im November 2011 eine neue Version der Software Melodyne auf den Markt. Hauptsächliches Augenmerk ist die Erweiterung ARA (Audio Random Access). Durch diese läßt sich Melodyne besser in die Hostsoftware integrieren. Anders als das derzeitige Plugin kann Melodyne durch ARA z.B. Copy/Paste-Vorgänge des Audiomaterials in der Host-Software erkennen und direkt in Melodyne umsetzen. Ein Transfer des Audiomaterials in die Umgebung von Melodyne ist nicht mehr notwendig. Auch auf Tempo-, Tonhöhe- und Rhythmusinformationen kann Melodyne automatisch zugreifen. Mehr Informationen zu ARA gibt es auf der Website des Herstellers. Presonus ist der erste Hersteller, der die Erweiterung ARA in seiner Sequenzer-Software Studio One anbieten wird.

Update: Facebook Plugin wieder aktiviert

Durch das 2-Click-Verfahren von heise.de und das WP-Plugin ist eine Verlinkung mit Facebook wieder möglich, ob jedoch das Frame „Werde Fan von…“ später noch eingebaut wird, kann ich jetzt noch nicht garantieren.

Ihr könnt jedoch weiter direkt über Facebook Fan meiner Website werden: Einfach in Facebook nach „audiomixing.de“ suchen.

 

Inverse Positionierung des Subwoofers bei einem 2.1 System

Wenn Ihr eine 2.1 System zur Abmischung benutzt und mit der Lautstärke oder Klang des Subwoofers nicht zufrieden seid, hier ein kleiner Tipp von mir:

Stellt den Subwoofer zum Testen mal genau in die Position, in der Ihr eure Lieder hört / abmischt, also genau auf den Stuhl vor eurer Tastatur. Geht anschließend durch den Raum und testet, wo der Subwoofer für euch am Besten klingt. Merkt Euch diese Position und stellt den Subwoofer dort auf. Jetzt müsste der Klang an Eurer Abhörposition sich verbessert haben.
Dies funktioniert natürlich nur, wenn Ihr einen Raum habt, den Ihr ausschließlich zum Musik machen nutzt. Den Subwoofer mitten im Wohnzimmer stehen zu haben ist erstens eine potenzielle Stolperfalle und auch der/die Lebensgefährte/in wird keinen Spaß daran haben. :-)

Was ist eigentlich ein M/S-EQ?

Falls Ihr den vorherigen Artikel gelesen und nur Bahnhof verstanden habt, erkläre ich euch jetzt mal was es mit dem M/S-EQ bzw. dem M/S-Signal auf sich hat.

M/S steht für Mitte/Seite; also wird das Signal nicht nach Links/rechts aufgeteilt sondern nach einem Mittenkanal, meistens auch als Monokanal bekannt, und dem weniger bekannten Seitensignal. Diese Technik wird im UKW-Frequenzbereich für die Übertragung von Radiosignalen verwendet, wenn der Empfang des Stereosignals zu schwach wird, stellt sich das Radio auf Mono um, damit die Signalqualität verbessert wird. Aber auch das Joint-Stereo Format von MP3-Dateien basieren auf der M/S-Technik.

Als Produzent verwende ich jedoch die M/S-Technik um meine Lieder Radio-tauglich zu machen, indem ich die Phasenauslöschung, hervorgerufen und gegenteilige Phasen im Seitenkanal entweder leiser mische oder durch einen EQ das störende Frequenzband wegfiltere.

Aber auch der gegenteilige Effekt ist möglich: Wenn der Track im Refrain noch nicht besonders heraussticht, weil die Strings (oder andere Instrumente) nicht breit genug klingen, kann man mit der M/S-Technik das Seitensignal lauter machen oder mit einem EQ besonders hervorheben.

Natürlich könnt ihr auch andere Effekte als einen EQ auf das Seitensignal legen. Probiert es doch einfach aus. Verwendet meine Anleitung aus dem vorherigen Artikel oder die bereitgestellte Cubase-Datei.

Ein M/S-EQ ohne teure Plugins erstellen

Wie erstelle ich ein M/S-EQ ohne teure Plugins? – Ganz Einfach! Alles was ihr benötigt ist ein Mischpult, mit dem man Gruppen erstellen kann, die Möglichkeit die Phase zu invertieren und euren Lieblings-EQ.

Im Mischpult benötigt Ihr 4 Gruppen und die Audiospur, an der Ihr den M/S-EQ anwenden wollt.

Gruppe 1 wird als Monogruppe erstellt. Diese Gruppe wird das Mittensignal ergeben. Benennt diese Gruppe „Mitte“.
Gruppe 2 ist ebenfalls Mono und wird in der Phase invertiert. Diese Spur ist eine Hilfsspur um das Seitensignal zu erzeugen.
Gruppe 3 ist eine Stereogruppe. Diese Gruppe wird das Seitensignal ergeben. Benennt diese Gruppe „Seite“.
Gruppe 4 ist eine Stereogruppe. Diese wird die Summe aus der Gruppe 1 und 3 ergeben. Benennt diese Gruppe „Summe“.

Als erstes regelt ihr den Fader der Audio-Spur ganz runter und setzt als SEND-Ausgänge die Gruppen 1, 2 und 3 , schaltet den Button „PRE-SEND“ ein und geht dort mit 0 DB raus.
Die Gruppe 2 regelt ihr ebenfalls komplett runter und geht dort mit dem SEND-Ausgang auf die Gruppe 3, schaltet den „PRE-SEND“ Button ein und geht mit 0 DB raus.
Die Gruppen 1 und 3 werden anschließend auf die Gruppe 4 geroutet, welche die Summe von Mitte und Seiten bilden soll.

Nun könnt ihr als Insert-Plugin euer Lieblings-EQ auf die Gruppen 1 und 3 legen. Fertig ist der M/S-EQ.

 

Wenn Ihr Cubase als Sequenzer verwendet könnt Ihr diese Datei als Vorlage verwenden: Mitte_Seite_Mischung.cpr