Jeder von uns kennt dieses Beispiel: Sobald ein Privatsender vom Unterhaltungsprogramm auf Werbung schaltet wird es plötzlich laut in unseren Wohnzimmern. Aber nicht nur Werbemusik sondern auch normale Audio-CDs sind mittlerweile Opfer des Loudness Wars geworden. Dabei handelt sich um das Phänomen, dass sich laute Musik „besser“ anhört als leise. Das dies nicht der Fall ist, läßt sich damit beweisen, wenn man mal mehrere Aufnahmen mit der subjektiven gleichen Lautstärke vergleicht.

Ein schönes Beispiel hierzu finden wir auf Youtube:

httpv://www.youtube.com/watch?v=7UjQc0dM4H4

Bei gleicher subjektiver Lautheit klingt das Original von 1986 besser.

Was kann man nun tun, damit die eigene Produktion qualitativ gut klingt, aber auf dem Musikmarkt durch weniger Lautheit nicht untergeht?

Zuerst beginnt man damit einen Vergleich zwischen der originalen unkomprimierten Fassung und dem komrimierten Signals zu machen. Wichtig dabei ist, dass man beim komprimierten Signal den Ausgangspegel so leise macht, dass dieses genauso laut klingt wie das unkomprimierte Signal. Erst dann kann man wirklich vergleichen, ob das komprimierte Signal den Klang nicht zu sehr verändert hat. Jetzt kann man den Kompressor und den Maximizer nochmals nachregeln. Nach jeder Änderung ziehen wir die subjektive Lautheit des komprimierten Signals wieder nach und vergleichen dieses wieder mit dem Original. Ist man dann mit dem Sound zufrieden, kann man ruhig den Ausgangspegel wieder auf 0 db stellen und erhält ein qualitativ hochwertiges, dynamisches und trotzdem lautes Signal.